Fakten rund um Wiemeringhausen?
Wiemeringhausen ist heute ein Ortsteil der Stadt Olsberg.
Geographisch liegt er auf dem 51ten Grad, 16 Minuten nördlicher Breite
und auf dem 8ten Grad, 30 Minuten östlicher Länge, 8km südlich von
Olsberg und 12km nördlich von Winterberg, geologisch im Nordosten
des Rheinischen Schiefergebirges, politisch im Osten Nordrhein-Westfalens,
meteorologisch im Einflussbereich des gemäßigten Seeklimas,
wirtschaftlich im durch Forst- und Weidewirtschaft, spezialisierte Industrie
und vor allem durch Fremdenverkehr gekennzeichneten Sauerland.
Verkehrsmäßig ist Wiemeringhausen, direkt an der B480 liegend,
gut erschlossen. Der nächste Anschluss an die Autobahn A46 liegt nur
16km entfernt bei Bestwig.

Beschäftigung und gewerbliche Struktur
Die Hauptbeschäftigung der Wiemeringhauser bestand im Ackerbau.
Jedoch schon im 16ten Jahrhundert werden kleine Bergwerke erwähnt.
Zu Beginn des 19ten Jhdt. war im Ruhrtal das Kleineisengewerbe – Nagelschmieden -
stark verbreitet und es wurde ein reger Hausierhandel betrieben.
Viele Bewohner gingen auch einer Beschäftigung in den Gruben in Wulmeringhausen
und Ramsbeck nach.
Bereits in den Jahren 1832 bis 34 wird zur besseren Anbindung die
Provinzialstraße gebaut. Mit der Übergabe des Abschnittes Steinhelle - Niedersfeld
der »Kleinbahn Steinhelle Medebach« wird am 01. Mai 1902 der Ort an den
Eisenbahnverkehr angeschlossen. Die Industrialisierung hielt 1906 hier Einzug.
Mit der Niederlassung der Metallwarenfabrik Christophery wurden neue
Arbeitsplätze geschaffen.
Gemeinschafts- und Vereinswesen
Das 1961 fertig gestellte Schulgebäude gibt den heutigen Grundschülern die
entsprechenden Klassenräume. Die im Jahr 2000 von der Dorfgemeinschaft in
Eigenleistung fertiggestellte Gymnastikhalle bietet den Schülern aber auch allen
Sportlern die Möglichkeit Ausgleich- und Breitensport zu betreiben.
